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Sozialausschuss 04.04.2017: Eiertänze

Öffentlicher Teil

1. Tagesordnung

TOP4 wird wegen Krankheit verschoben, der Rest einstimmig angenommen.

2. Protokollkontrolle

Da musste ich diesmal Änderungen einreichen, weil der perfekte Herr Uhrig letztens Urlaub hatte und sich seine Vertretung schon mit meinem Namen schwertat.
Das geänderte Protokoll wird einstimmig angenommen.

3. Vorstellung der Arbeit der Jenaer Tanzvereine

Zunächst habe ich mich gewundert, was die Tanzvereine plötzlich bei uns zu suchen haben. Hatten wir ja noch nie. Aber offenbar ändert sich beim Showballett Formel1 und beim Schnapphans etwas: Sie fallen aus der institutionellen Förderung in der Kultur und sollen sich künftig die finanziellen Mittel über Projektförderung zusammenbetteln, und zwar reihum bei Kultur, Jugendförderung und Sport. Beim Sport ist dann tatsächlich der Sozialausschuss dabei. Aha, das also haben wir mit dem Showtanz zu tun. Fördermittel kann man auch beantragen, wenn man denn die richtige Stelle findet und den richtigen Antrag stellt.
Außerdem muss auch Sportförderung beantragt werden, weil ein Teil auch im Wettkampfbetrieb ist. Das Tanzstudio wird von jenawohnen angemietet. Der Verein macht eine Menge Kinder- und Jugendarbeit und hat andererseits 60 Mitglieder im Seniorenbereich. Insgesamt sind es 248 Mitglieder. Die hauptamtliche Mitarbeiterin des Vereins wird alljährlich während der Sommerferien in die Arbeitslosigkeit geschickt, weil sonst das Geld nicht reicht.
Volker Blumentritt (CDU) meint, die einzelnen Anträge für Projekte würden unanständig viel Arbeit machen.
Offenbar möchte man gern aus dem Kulturetat Geld sparen. In der Sportförderung käme es aus dem Etat des Sozialen. Ralf Kleist (Grüne) meint, dann müsste das Geld auch in das neue Ressort mitwandern.
Der Verein hat übrigens etwa 50 Kinder, die den Vereinsbeitrag aus dem Teilhabepaket finanzieren.

Schnapphans hat 44 Mitglieder. Man hat auch Kultur, Sport und Kinder- und Jugendarbeit sowie Senioren unter einem Dach. Sie proben in der Aula der Nordschule kostenfrei. Mit 25 Auftritten pro Jahr nimmt man ganze 1.700 € ein. Allerdings macht man vieles kostenlos, z. B. den Auftritt beim Kinderfest der Stadt. Stadtmärkte bringen 200 bis 250 € Gage, Stadtteilfeste auch.
Martina Flämmich-Winckler (Linke) will wissen, weiviel Zeit man in Projektanträge versenkt hat. Antwort: für einen Antrag beim Paritätischen (14 Seiten) etwa eiine Woche.

4. Entwicklung der Ausgaben im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets

verschoben

5. Sonstiges

In 14 Tagen keine Sitzung, falls nichts Dringenderes als Ferien

Nicht öffentlicher Teil

6. Vereinsförderung (Beratung)

Ein Antrag wird vertagt, weil die Informationen nicht ausreichen.

Öffentlicher Teil

7. Vereinsförderung (Beschlussfassung)

Elterninitiative krebskranker Kinder bekommt 2000 € – einstimmig
Das ist einer der unauffälligen Vereine der Stadt, die einfach Dinge tun.

19:59 Uhr sind wir wegen der gekürzten Tagesordnung schon am Ende.

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